Die Serverleitung steht über dem Regelwerk
Die Serverleitung kann im Einzelfall entscheiden, auch wenn eine Situation hier nicht wörtlich beschrieben ist. Nicht jede denkbare Situation lässt sich einzeln regeln.
Alle Regeln an einem Ort — verbindlich für jeden Spieler, jede Fraktion und jedes Teammitglied. Finde jede Regel in Sekunden, teile sie per Link und spiel fair.
Silent City soll ein fairer Roleplay-Server für alle sein — ein Ort, an dem jeder seine Rolle wirklich ausleben kann. Der Zivilist genauso wie der Beamte, die kleine Crew genauso wie die große Fraktion, der Neuling genauso wie der Spieler mit tausend Stunden.
Dafür braucht es keine perfekten Spieler, sondern Spieler, die anderen etwas zurückgeben: eine Reaktionsmöglichkeit, eine faire Chance, eine Geschichte, die weitergeht. Roleplay steht über dem Gewinnen. Wer nur gewinnen will, ist hier falsch.
Hass hat auf Silent City keinen Platz. Rassismus, Beleidigungen gegen Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Behinderung, Mobbing, Bedrohungen — egal ob IC, OOC, im Voice, im Chat oder im Discord. Das ist kein Roleplay und wird nie als solches akzeptiert. Sofortige Sanktion, ohne Vorwarnung.
§1.4 lesen →Das komplette Regelwerk hat 153 Regeln. Diese acht solltest du kennen, bevor du zum ersten Mal auf den Server kommst — sie decken ab, was im Support am häufigsten schiefgeht.
Tipp: / springt in die Suche, Strg K öffnet die Schnellsuche. Jede Regel-Nummer ist ein Link, den du im Support teilen kannst.
Was immer gilt — auch dann, wenn eine Situation hier nicht wörtlich beschrieben steht.
Die Serverleitung kann im Einzelfall entscheiden, auch wenn eine Situation hier nicht wörtlich beschrieben ist. Nicht jede denkbare Situation lässt sich einzeln regeln.
Von jedem Spieler werden vernünftiges Verhalten und grundlegende Roleplay-Erfahrung erwartet. Wenn du dich fragst, ob etwas erlaubt ist — frag im Support, bevor du es tust.
Wer gezielt nach Lücken im Regelwerk sucht, um sich einen Vorteil zu verschaffen, wird sanktioniert — auch wenn die konkrete Handlung nirgends wörtlich verboten ist.
Rassismus, Diskriminierung, Beleidigungen gegen Herkunft, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung oder Behinderung, Mobbing und Bedrohungen sind verboten — IC wie OOC, im Spiel wie im Discord.
Das ist kein Roleplay. Es gibt keine Charakterrolle, mit der sich so etwas rechtfertigen lässt. Sanktion erfolgt sofort und ohne Vorwarnung.
Das Team behält sich vor, Spieler bei dauerhaft schlechter Roleplay-Qualität oder wiederholten Regelverstößen aus dem Projekt auszuschließen.
Werbung für andere Server ist verboten – im Spiel wie im Discord. Dazu zählen auch Banner, Logos oder Einladungslinks anderer Server im Profil.
Wer auf einem anderen Server Teammitglied oder Fraktionsleitung ist, kann auf Silent City keine leitende Rolle übernehmen.
Was im Spiel passiert, bleibt im Spiel. Was draußen passiert, bleibt draußen.
Alles, was innerhalb des Roleplays passiert, bleibt im Roleplay. Persönliche Streitigkeiten außerhalb des Spiels, weil im RP etwas passiert ist, sind nicht erwünscht.
Während einer laufenden Situation darf niemals mit einem Report oder dem Support gedroht werden. Passiert ein Regelverstoß, wird die Situation zuerst zu Ende gespielt und danach das Team kontaktiert.
Regelverstöße werden nicht mitten im Roleplay diskutiert oder OOC ausgetragen. Dafür gibt es den Support.
Informationen aus Twitch, Discord, TeamSpeak, YouTube oder von Freunden dürfen nicht verwendet werden, wenn dein Charakter sie nicht im Spiel erhalten hat. Stream-Sniping fällt ebenfalls hierunter und wird hart sanktioniert.
Wer auf dem Server ist, spricht mit anderen Spielern nur über das Spiel – Sprachchat, Handy oder Funk. Gleichzeitig mit Mitspielern in einem Discord-Call zu sitzen, auch stummgeschaltet, gilt als Meta-Gaming.
Teammitglieder dürfen nicht privat angeschrieben werden — weder per Discord-DM noch über Snapchat oder andere private Messenger. Anliegen gehören ausschließlich in den offiziellen Support.
Wer selbst Teil des Teams ist, ist davon ausgenommen. Für alle anderen gilt: privater Kontakt zu Teamlern über inoffizielle Wege ist untersagt.
Im RP fallen keine OOC-Begriffe wie Server, Discord, Support, Regelwerk, Admin, Taste, Clip, Gambo oder Schuss-Call. Auch Anspielungen auf den Support oder das Regelwerk gehören nicht ins RP.
Musst du etwas aus der echten Welt erklären, umschreibst du es im RP – zum Beispiel „Mir wird schwarz vor Augen“ statt „ich crashe“ oder „Ich muss schlafen“ statt „ich gehe off“.
Wie der Support abläuft, was geschützt ist und welche Rechte du hast.
Support-Gespräche dürfen weder aufgenommen noch gestreamt noch hochgeladen werden. Auch das Verfremden von Stimmen und die Weitergabe von Gesprächsinhalten an Dritte ist untersagt.
Aufnahmen aus FiveM oder Discord dürfen im Silent-City-Support als Beweismaterial verwendet werden.
Jeder Spieler sollte wichtige Situationen selbst aufnehmen — besonders bei Eskalationen, Informationsweitergaben, Schießereien, Kills und Fluchten. Ohne Clip steht im Zweifel Aussage gegen Aussage.
Du darfst pro Supportfall einmal einen anderen Teamler verlangen, ohne das begründen zu müssen.
Ist ein Teamler befangen — etwa weil seine eigene Fraktion beteiligt ist — wechselt das Team von sich aus. Das zählt nicht auf dein Kontingent.
Das Betreten eines Support-Wartebereichs dient nicht dazu, einer laufenden RP-Situation zu entkommen.
Wer auf Silent City spielt – auf dem Server, im Discord oder im Funk –, ist damit einverstanden, dass seine Stimme in Streams und Videos anderer Spieler zu hören sein kann.
Support-Gespräche sind davon ausgenommen.
Ein Teammitglied in Admin-Kleidung ist im RP nicht da: nicht ansprechen, nicht beachten, nicht angreifen und nicht ausrauben – es sei denn, es spricht dich selbst an.
Niemand sonst darf Admin-Kleidung tragen oder nachbauen.
Wer wegen eines Supportfalls im Spiel Rache übt – an Spielern, Fraktionen oder Teamlern –, wird bestraft. Im schlimmsten Fall folgt der Ausschluss vom Projekt.
Supportfälle werden im Support geklärt, nicht auf der Straße.
Alles, was dir einen Vorteil verschafft, den andere nicht haben.
Jede Software, die einen spielerischen Vorteil verschafft, ist verboten. Dazu zählen auch Gambo-Einstellungen und Modifikationen, die die Sicht verbessern oder andere Spieler leichter erkennbar machen.
Typisches Gambo-Verhalten — Speedboosts, Glitchrollen oder gleichzeitiges Funken und Schießen — ist ebenfalls verboten.
Erlaubt, solange sie ausschließlich die Performance verbessern und keinen unfairen Vorteil ermöglichen.
Verboten ist jede Software oder Tastenbelegung, die Eingaben ohne aktives Zutun des Spielers wiederholt — etwa ein Macro, das alle fünf Minuten automatisch E drückt, um einen Farm- oder Sammelvorgang am Laufen zu halten.
Wer den Rechner verlässt, meldet sich ab. Dein Charakter arbeitet nicht automatisiert weiter, während du nicht davor sitzt.
Soundboards sind vollständig verboten.
Stimmverzerrer sind nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Teams zulässig und dürfen ausschließlich verwendet werden, solange dein Charakter tatsächlich maskiert ist.
Fällt die Maskierung, wird sofort die normale Stimme verwendet. Die verzerrte Stimme muss jederzeit klar verständlich bleiben.
Wer einen Fehler findet, meldet ihn dem Team und nutzt ihn nicht zum eigenen Vorteil.
Item-Duplizierung wird besonders hart bestraft und führt in der Regel zum permanenten Ausschluss.
Ein funktionierendes Mikrofon ist Pflicht. Starkes Rauschen, Hall oder laute Nebengeräusche musst du beheben.
Musik über den Sprachchat ist nur erlaubt, solange sie niemanden stört. Wirst du gebeten, sie auszumachen, machst du sie aus.
Die Regeln, die in jeder einzelnen Situation gelten.
Los Santos ist eine riesige Metropole. Überall sind Menschen, Kameras und Staatsbeamte. Schwerwiegende illegale Aktivitäten gehören deshalb nicht auf Hauptstraßen, an öffentliche Garagen, vor Restaurants oder an stark besuchte Orte.
Niemand darf ohne nachvollziehbaren RP-Hintergrund getötet werden. Fahrzeuge dürfen nicht als Waffe eingesetzt werden, um Personen anzufahren oder zu töten.
Reagiere glaubwürdig auf gefährliche Situationen. Eine einzelne Person legt sich nicht ohne Grund mit einer deutlich größeren bewaffneten Gruppe an. Dein Charakter hat ein Leben, das er verlieren kann.
Unrealistische Handlungen sind verboten — etwa völlige Furchtlosigkeit, obwohl dir eine Waffe an den Kopf gehalten wird.
Ebenfalls FailRP sind zum Beispiel:
Keine Partei darf eine Situation so gestalten, dass die Gegenseite keine realistische Handlungsmöglichkeit mehr hat. Bei Banküberfällen und vergleichbaren Situationen muss immer eine realistische Fluchtmöglichkeit bestehen.
Ziel einer Situation ist nicht, um jeden Preis zu gewinnen. Täter wie Polizei müssen bereit sein, aufeinander einzugehen und im RP Kompromisse oder Deals auszuhandeln.
Vorher abzusprechen, wie eine Situation ablaufen soll, oder Informationen über den weiteren Verlauf auszutauschen, ist nicht erlaubt.
Das gezielte Provozieren der Polizei oder anderer Fraktionen — ständiges Vorbeifahren, Hupen, Herumfuchteln mit Waffen — nur um eine Reaktion oder Schießerei zu erzwingen, ist verboten.
Straßen, Eingänge oder Fluchtwege dürfen nicht durch Objekte vollständig versperrt werden.
Wer nicht Teil der ursprünglichen Situation ist, darf nicht dazustoßen und eine Seite unterstützen.
Ausnahme: Eigene Fraktionsmitglieder, die im Spiel über Funk gerufen wurden, dürfen anrücken. Alle anderen bleiben draußen.
Zweite Ausnahme: Eine Fraktion mit genehmigtem Verteidigungsbündnis darf dem Partner zu Hilfe kommen — aber nur, wenn dieser tatsächlich angegriffen wird, und nur zur Verteidigung.
Eine erkennbare Gruppe — etwa in einheitlicher Kleidung — darf aus höchstens fünf Personen bestehen, die gemeinsam agieren.
Wer dauerhaft in größerer Runde gemeinsam auftreten will, gründet eine offizielle Fraktion.
Wer während einer laufenden Situation absichtlich den Server verlässt, begeht einen Regelverstoß. Bei Crash oder Verbindungsproblem muss dies auf Nachfrage nachvollziehbar gemacht werden.
Ebenfalls RP-Flucht: absichtliches Ausbluten während einer laufenden Situation, sich AFK stellen, um ihr auszuweichen, oder die Flucht in eine Safezone oder die eigene Wohnung. Bewusstlos wartest du auf die Mediziner oder bis die Situation vorbei ist.
Sanktion: Wer combat loggt, bekommt sein Inventar vollständig geleert — zusätzlich zur regulären Strafe.
In den 30 Minuten vor einem geplanten Neustart wird keine große Situation mehr begonnen – kein Bankraub, keine Geiselnahme, kein Base-Raid.
Eine laufende Situation endet nicht durch den Neustart: Sie geht danach genau dort weiter, wo sie aufgehört hat.
Der Notruf ist für echte Notfälle da. Falsche Meldungen und Spaßanrufe sind verboten.
Wer die Hände hebt und sich ergibt, lässt sich auch festnehmen – und flieht nicht im nächsten Moment.
Fluchtversuche aus Gewahrsam oder Gefängnis sind erlaubt, wenn die Situation es hergibt. Dauerndes, krampfhaftes Ausbrechen gilt als RP-Verweigerung.
LifeInvader-Anzeigen sind für Verkäufe, Dienstleistungen und Events da. Anzeigen, die Fraktionen oder Personen beleidigen, provozieren oder gegen sie hetzen, sind verboten.
Niemand wird gezwungen zu singen, zu bellen oder sich lächerlich zu machen, und niemand wird zur Strafe stundenlang irgendwohin geschickt – etwa zu Fuß auf den Mount Chiliad.
Konflikte dürfen hart sein. Die Würde der Figur bleibt trotzdem gewahrt.
Themen, die auf Silent City nicht gespielt werden — unabhängig davon, wie gut das RP wäre.
Diese Themen sind kein Bestandteil des gewünschten Roleplays auf Silent City. Es gibt keine Ausnahme über „gutes RP“.
Bevor geschossen wird, bekommt die Gegenseite eine Chance zu reagieren.
Bevor auf eine andere Partei geschossen werden darf, muss ein nachvollziehbarer und begründeter Schuss-Call ausgesprochen werden, den die Gegenpartei auch wahrnehmen kann. Der Schuss-Call erfolgt grundsätzlich über den Sprachchat. Über das Handy ist er nur als Ausnahme unter den Bedingungen von §7.7 möglich.
Nach einem ausgesprochenen Schuss-Call müssen der Gegenseite mindestens 5 Sekunden Reaktionszeit gegeben werden.
Ein Schuss-Call kann entfallen, wenn eine Person mindestens 5 Sekunden lang eindeutig mit einer Schusswaffe anvisiert wird und die Bedrohung klar erkennen kann.
Der Einsatz eines Tasers ersetzt unter keinen Umständen einen Schuss-Call.
Ein ausgesprochener Schuss-Call bleibt 15 Minuten gültig. Danach muss für erneute Waffengewalt ein neuer Call erfolgen.
Ausnahme: Ein Schuss-Call über das Handy gilt nur 5 Minuten (§7.7).
Ein Schuss-Call gilt nur für die laufende Situation am selben Ort. Er erlaubt nicht, dieselben Personen später woanders anzugreifen. Aus einem Luftfahrzeug heraus gilt er nur gegen andere Luftfahrzeuge.
Der Lootdrop ist eine Todeszone. Im unmittelbaren Umkreis darf auf jeden sofort geschossen werden, der wegen des Lootdrops dort ist — ohne Schuss-Call, ohne Vorwarnung.
Wer zum Lootdrop fährt, weiß das. Der 15-Minuten-Schuss-Call gilt anschließend trotzdem: Was am Drop beginnt, ist danach eine normale Konfliktsituation mit allen üblichen Regeln.
Die Todeszone gilt nur für Personen, die wegen des Lootdrops vor Ort sind. Unbeteiligte, die zufällig vorbeifahren, sind davon nicht erfasst.
Ein Schuss-Call über das Handy ist die Ausnahme, nicht der Normalfall. Er ist nur erlaubt, wenn es dafür einen nachvollziehbaren RP-Grund gibt — etwa einen laufenden Konflikt, eine Erpressung oder eine Drohung, die vorher im Roleplay aufgebaut wurde. Im Anruf muss klar werden, wer bedroht wird und warum. Ein Anruf nur zu dem Zweck, danach schießen zu dürfen, ist kein Schuss-Call.
Ein Handy-Schuss-Call gilt nur 5 Minuten statt 15. Danach ist er verbraucht: Für weitere Waffengewalt braucht es einen neuen Call mit einem neuen Grund. Anrufe dürfen nicht aneinandergereiht werden, um dauerhaft auf jemanden schießen zu dürfen. Die Gegenseite muss den Anruf wahrnehmen können, und die Reaktionszeit aus §7.2 gilt auch hier.
Ohne Grund oder nach Ablauf der 5 Minuten ist der Handy-Call wertlos. Wer trotzdem schießt, handelt ohne Schuss-Call — das wird als RDM gewertet.
In Todeszonen darf ohne Schuss-Call geschossen werden – aber nur mit einem echten RP-Grund, etwa wenn jemand aggressiv auftritt oder eine akute Gefahr besteht.
Für den Lootdrop gilt weiterhin §7.6.
Wer jemanden in den Geiselgriff nimmt oder fesseln will, sagt das vorher klar an und gibt kurz Zeit, darauf zu reagieren – etwa die Hände zu heben.
Den Geiselgriff zu nutzen, um einer laufenden Situation zu entkommen – zum Beispiel jemanden zu greifen, der gerade auf dich zielt –, ist verboten.
Drive-Bys sind nur mit RP-Hintergrund und Schuss-Call erlaubt.
Beide Seiten müssen zurückschießen können: Es wird nicht durch Scheiben oder Anbauteile geschossen, hinter denen die andere Seite nicht zurückschießen kann.
Eine Geisel ist ein Mittel im Roleplay — kein Werkzeug, um jemandem den Abend zu ruinieren.
Eine Geiselnahme braucht einen nachvollziehbaren Hintergrund. Es ist nicht erlaubt, eine beliebige Person ohne vorherige Situation mit „Einsteigen oder du stirbst“ als Geisel zu nehmen. Die Waffe ist das letzte Mittel, nicht das erste.
Für eine normale Geisel dürfen höchstens 10.000 $ verlangt werden, für eine besonders wertvolle Geisel höchstens 15.000 $.
Ein Beamter darf nur als Geisel genommen werden, wenn mindestens 4 Beamte im Dienst sind. Der genommene Beamte zählt dabei mit.
Pro Situation darf höchstens ein Beamter als Geisel genommen werden.
Spieler, über denen Noobschutz steht, dürfen nicht als Geisel genommen werden. Der Status ist über dem Spieler sichtbar — schau hin, bevor du jemanden mitnimmst.
Eine Fake-Geisel ist ein Freund oder Bekannter, der sich als Geisel ausgibt, obwohl er eingeweiht ist — oder jemand, der im RP darüber lügt, in welcher Rolle er gerade steht.
Das ist verboten. Eine Geisel muss eine echte, unbeteiligte Person sein.
Ab dem Moment der Geiselnahme muss die eigentliche Aktion — etwa der Ladenraub — innerhalb von 15 Minuten beginnen. Passiert das nicht, ist die Geisel freizulassen.
Eine Geiselnahme darf insgesamt höchstens 60 Minuten dauern — von der Festnahme bis zur Freilassung, inklusive Verhandlung und Flucht.
Niemand darf gezwungen werden, sich selbst zu beleidigen, erniedrigende Aussagen über sich zu treffen oder vergleichbare Handlungen durchzuführen.
Jeder Geiselnehmer darf höchstens eine Geisel haben. Für mehrere Geiseln braucht es entsprechend mehr Täter.
Eine Geisel wird nicht länger als 10 Minuten ohne aktives RP festgehalten. Geiselnehmer sorgen dafür, dass auch die Geisel etwas von der Situation hat.
Trägt eine Geisel ähnliche Farben wie die Täter, zieht sie ihr Oberteil aus, damit sie klar erkennbar ist. Wer als Geisel dauerhaft provoziert oder beleidigt, darf aus dem aktiven RP genommen werden.
Forderungen nennen eine konkrete Position – zum Beispiel „Das Dach wird geräumt“. Pauschale Forderungen wie „Alle Helikopter landen“ oder „Alle Beamten an Ort X“ sind nicht erlaubt.
Während eines Raubs gehen die Täter nicht ständig rein und raus, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Erlaubt sind höchstens 2 Spotter-Fahrzeuge oder ein Beobachtungs-Helikopter. Ist der Helikopter gelandet, bleibt er am Boden – außer er wird für die Flucht genutzt.
Was dein Charakter nach einer Situation noch weiß — und was nicht.
Wer bewusstlos wird und wiederbelebt wird, darf sich an die Situation erinnern, nicht aber an den direkten Grund der Bewusstlosigkeit. Ein aktives Wiedereingreifen in dieselbe laufende Situation ist nicht erlaubt.
Nach einer medizinischen Wiederbelebung bist du 10 Minuten kampfunfähig. In dieser Zeit keine Waffengewalt, keine Verfolgung, keine Beteiligung an Konflikten.
Wer vollständig stirbt und im Krankenhaus aufwacht, verliert die Erinnerung an den gesamten RP-Strang und darf sich nicht wieder daran beteiligen.
Persönliche Rache nach dem eigenen Tod ist verboten. Wer stirbt, kehrt nicht zurück, um sich am Täter zu revanchieren — der Charakter weiß nicht, was passiert ist.
Davon zu unterscheiden ist der Fraktionskonflikt: Wenn eine Fraktion im Roleplay erfährt, dass ein Mitglied getötet wurde, darf sie darauf reagieren — mit erkennbarem IC-Hintergrund, mit zeitlichem Abstand und als aufgebaute Geschichte, nicht als sofortiger Gegenschlag.
Kurzfassung: Dein eigener Charakter rächt sich nie. Deine Fraktion darf einen Konflikt entwickeln — über Tage, nicht über Minuten.
Offiziell darf ausschließlich ein Mediziner den Tod eines Charakters feststellen.
Bewusstlose Personen dürfen weder gefesselt noch durchsucht werden.
Wer jemanden fesseln oder durchsuchen will, muss ihn vorher im Roleplay handlungsunfähig machen — nicht erst niederschießen und dann plündern.
Eine bewusstlose Person darf nicht ausgeraubt werden.
Wer behandelt wird, folgt den Anweisungen der Mediziner und spielt seine Verletzungen aus – humpeln, Schmerzen zeigen, sich schonen.
Direkt nach der Behandlung wegzurennen oder eine Nachuntersuchung zu verweigern, ist FailRP.
Auf Personen, die schon am Boden liegen, wird nicht weiter geschossen. Bewusstlose werden nicht verspottet, nicht versteckt und nicht weggeschleppt, damit sie keine Hilfe bekommen.
Ausgenommen ist ein ausgespielter Blood-Out nach §14.17.
Damit die Leute, die den Server am Laufen halten, ihren Job machen können.
Mediziner dürfen unter keinen Umständen angegriffen, ausgeraubt, entführt, getreten oder anderweitig geschädigt werden — auch nicht am Rande einer laufenden Schießerei.
Tritte gegen Mediziner sind ausdrücklich verboten. Wer einen Medic angreift, greift den Spielbetrieb aller an.
Taxifahrer, Abschlepper und Mechaniker stehen samt ihren Dienstfahrzeugen und ihrer Ausrüstung unter besonderem Schutz. Sie dürfen nicht grundlos angegriffen, ausgeraubt oder entführt werden.
An folgenden Orten darf niemand eingepackt, gefesselt oder entführt werden:
Diese Orte sind kein Ausgangspunkt für Entführungen. Wer dort jemanden abpassen will, wartet, bis die Person das Gelände verlassen hat.
In Safezones ist jede Form von Gewalt verboten – auch Provozieren.
Wer während einer laufenden Situation in eine Safezone oder in seine Wohnung flüchtet, begeht RP-Flucht.
Bei einer Schießerei richten die Mediziner eine Sperrzone ein. In die Zone hinein und aus ihr heraus wird nicht geschossen. Bewusstlose dürfen hineingebracht werden – auf dem Weg dorthin besteht aber weiter Gefahr.
Wiederbelebt wird erst 5 Minuten nach dem letzten Schuss. Fallen erneut Schüsse, wird unterbrochen und die Zeit beginnt von vorn. Stabilisieren gegen das Ausbluten ist erlaubt.
Wer wiederbelebt wurde, bleibt bis zum Ende der Situation in der Zone und mischt nicht mehr mit.
Wer du bist, wie du heißt und woran man dich erkennt.
Jeder Charakter braucht einen realistischen Vor- und Nachnamen. Trollnamen und Namen bekannter Persönlichkeiten sind nicht erlaubt.
Eine Namensänderung braucht einen echten RP-Grund – ausgenommen direkt nach der Einreise. Fraktions- oder Gruppennamen sind keine Nachnamen.
Dein FiveM-Name muss deinen aktuellen Status beziehungsweise deine Fraktion abbilden.
Das Mindestalter eines Charakters beträgt 16 Jahre.
Du darfst dich nicht als Polizist, FIB-Beamter, Sanitäter oder Anwalt ausgeben oder die entsprechende Dienstkleidung tragen, wenn du den Beruf nicht tatsächlich ausübst.
Gib deinem Charakter eine eigene Persönlichkeit. Wer Staatsbeamter ist, kleidet und verhält sich entsprechend.
Wer außer Dienst ist, übt keine Tätigkeiten seines Jobs aus – kein Blaulicht, keine Festnahme, keine Behandlung.
Eine Maskierung muss mindestens Mund und Nase verdecken. Maskierte Personen dürfen nicht allein an ihrer Stimme erkannt werden.
Eine Wiedererkennung ist möglich über dieselbe Kleidung, sichtbare Tattoos oder andere eindeutige Merkmale. Die Polizei darf Maskierungen entfernen und Identitäten über Fingerabdrücke feststellen.
Ein Spieler steht unter Noobschutz, solange „Noobschutz“ über ihm angezeigt wird. Der Status ist für alle sichtbar — Unwissenheit zählt nicht als Ausrede.
Regelverstöße, die du während deiner eigenen Noobschutzzeit begehst, werden besonders hart sanktioniert. Der Noobschutz ist eine Eingewöhnungshilfe, kein Freibrief.
Geld, Gegenstände, Fahrzeuge und Immobilien dürfen nicht zwischen deinen eigenen Charakteren übertragen werden – auch nicht über Freunde oder andere Umwege.
Jeder Charakter baut sich sein Leben selbst auf.
Echte Marken – Autohersteller, Modemarken, Firmen – gehören nicht auf den Server: nicht aufs Kennzeichen, nicht als Fahrzeugname in der Garage, nicht auf Graffiti und nicht als Charakter- oder Fraktionsname.
Charaktere sehen aus wie Menschen in einer echten Stadt. Looks, die nur auf Schießereien ausgelegt sind, sind verboten: Totenkopf- oder Strich-Make-up, Pflaster im Gesicht, Kussmund-Tattoos, unnatürliche Augenfarben, riesige Goldketten.
Bei der Einreise trägst du normale Kleidung – keine Schutzweste und keinen Helm.
Ein Auto ist ein Auto — kein Panzer und kein Sprungbrett.
Ein Pit-Manöver ist nur bei realistischen Geschwindigkeiten erlaubt. Ab 120 km/h ist jedes Pit-Manöver verboten — es ist unrealistisch, ein Fahrzeug bei 150 oder 200 km/h kontrolliert aus der Spur zu drängen.
Die Regel gilt für alle Parteien, Staatsfraktionen eingeschlossen.
Während einer laufenden Verfolgung darf das Fluchtfahrzeug frühestens 15 Minuten nach Verfolgungsbeginn gewechselt oder abgestellt werden.
Ein Fahrzeugwechsel gehört ins Roleplay — er ist kein Knopf zum sofortigen Abschütteln der Verfolger.
In eine Garage eingeparkt wird das Fluchtfahrzeug frühestens 30 Minuten nach dem letzten Sichtkontakt. Fahrzeuge werden nicht absichtlich im Wasser versenkt, um Beweise loszuwerden, und nach mehreren Überschlägen wird erst repariert, bevor es weitergeht.
Flugzeuge und Helikopter dürfen nur auf geeigneten Flächen landen: Flughäfen, Landebahnen, Helipads oder vergleichbar realistische Flächen. Staatsfraktionen haben je nach Einsatzlage eine Ausnahme.
Pro Fraktion ist in einer Situation höchstens ein Helikopter in der Luft – Mediziner ausgenommen. Ein Luftfahrzeug wird nie absichtlich zum Absturz gebracht.
Wiesen, Felder und schwieriges Gelände dürfen nur mit dafür geeigneten Fahrzeugen befahren werden. Das unrealistische Überqueren hoher Hindernisse ist verboten.
Kennzeichen müssen klar erkennbar sein. Buchstaben und Zahlen dürfen nicht absichtlich so gewählt werden, dass sie kaum voneinander zu unterscheiden sind.
Andere Spieler — besonders neue Spieler — dürfen beim Fahrzeugverkauf nicht absichtlich betrogen werden.
Staatsfahrzeuge dürfen ohne entsprechenden RP-Hintergrund nicht gestohlen werden.
Bei einer Verkehrskontrolle wird nicht auf Beamte geschossen – auch dann nicht, wenn sie auf die Reifen schießen. Sind 2 Reifen zerschossen, hält das Fahrzeug an, und die Flucht geht nur zu Fuß weiter.
Die eigene Fraktion darf nur zum Abholen gerufen werden, nicht zum Angreifen. Zurückgeschossen wird erst, wenn die Beamten selbst das Feuer eröffnen.
An belebten Orten – Treffpunkte, Krankenhaus, Tuner – wird vorsichtig gefahren. Wer ohne RP-Grund in Menschen oder Fahrzeuge rast, wird bestraft.
Fremde Fahrzeuge werden nur mit RP-Grund gestohlen, etwa auf der Flucht. Aus fremden Kofferräumen wird ohne laufende Situation nichts genommen.
Fremde Fahrzeuge umzulackieren oder umzubauen ist Trolling.
Jobs, Raubüberfälle, Coinshop und Haftzeiten.
Du darfst höchstens zwei Jobs besitzen, und nur in den vorgesehenen Kombinationen. Ein legaler und ein illegaler Job gleichzeitig sind nicht erlaubt.
Auf dem gesamten Server darf höchstens alle 60 Minuten ein Raub stattfinden.
Für eine einzelne Fraktion gilt zusätzlich ein eigener Cooldown von 90 Minuten zwischen zwei Räuben.
Beide Fristen laufen parallel. Auch wenn deine Fraktion seit 90 Minuten nichts gemacht hat: Läuft der serverweite Cooldown noch, wird gewartet.
Wer immer wieder denselben Raub ohne neue Geschichte durchzieht, kann wegen fehlender RP-Qualität eine Raubsperre bekommen.
Der Verkauf von Fahrzeugen, Items, Features oder VIP-Gegenständen gegen echtes Geld außerhalb der vorgesehenen Systeme ist strengstens verboten.
Coinshop-Gegenstände und -Fahrzeuge werden auf eigenes Risiko verkauft oder verliehen. Bei privaten Verlusten gibt es grundsätzlich keine automatische Rückerstattung.
Verlorene Gegenstände werden nur ersetzt, wenn ein Video den Verlust zeigt. Aussagen anderer Spieler reichen nicht.
Eine Route kann nicht offiziell einer Person oder Fraktion gehören. Wer eine Route befährt, nutzt oder bewirtschaftet, hat damit keinen dauerhaften und keinen vom Team geschützten Anspruch auf sie.
Wer eine Route beanspruchen will, muss das im RP mit den beteiligten Fraktionen ausspielen — über Verhandlungen, Handelsvereinbarungen, Nutzungsrechte, Schutzabkommen oder andere IC-Verträge. Das Team stellt keine Besitzansprüche aus.
Spielern dürfen grundsätzlich Gegenstände und sonstige mitgeführte Sachen abgenommen werden.
Geld, Essen und Getränke dürfen grundsätzlich nicht abgenommen werden. Das Handy darf ebenfalls nicht abgenommen werden, außer die Wegnahme ist durch die konkrete RP-Situation nachvollziehbar begründet.
Führt eine Person einen auffällig hohen Geldbetrag (ca 10.000$) mit sich und ergibt sich das Abziehen nachvollziehbar aus der RP-Situation, dürfen maximal 50 % des mitgeführten Geldes abgenommen werden.
Nicht abgenommen werden:
Niemand wird gezwungen, Geld zu überweisen oder am Automaten abzuheben.
Das Abziehen muss immer verhältnismäßig, situationsbedingt und RP-gerecht erfolgen. Spieler dürfen nicht ohne sinnvollen RP-Hintergrund vollständig ihres Besitzes beraubt werden.
Die maximale Einhaftungszeit beträgt grundsätzlich 60 Minuten.
Bei Staatsbanküberfällen und Razzien kann sie auf 90 Minuten steigen.
Eine Fraktion darf gegenüber einer anderen einen Anspruch auf eine Route stellen. Die betroffene Fraktion muss dann eine angemessene Möglichkeit bekommen, im RP darauf zu reagieren — zu verhandeln, Forderungen zu erfüllen oder eine andere IC-Lösung zu finden.
Routen-Konflikte werden durch Roleplay, Verhandlungen und wirtschaftliche Konkurrenz ausgetragen. Sie sind kein Mittel, um Schießereien oder Kills zu erzeugen.
Bestehende Verträge und Abkommen sind im RP zu berücksichtigen. Ein Vertragsbruch kann eine Eskalation begründen — er berechtigt aber nicht zu einem unangekündigten Angriff.
Die Fraktionsverwaltung entscheidet nicht, wem eine Route IC gehört. Sie prüft nur, ob das Regelwerk eingehalten wird und ob angemeldete Bündnisse zulässig sind. Wer eine Route kontrolliert, ergibt sich allein aus dem ausgespielten Roleplay.
Als Stürmen gilt, wenn eine Fraktion ohne vorherige RP-Anbahnung geschlossen auf einer Route erscheint, sich dort zum Angriff sammelt und unmittelbar das Feuer auf die Anwesenden eröffnet.
Ein unangekündigtes Stürmen einer Route ist verboten. Niemand betritt eine Route allein mit dem Ziel, sich dort aufzustellen und eine Schießerei zu beginnen.
Ein Routen-Konflikt muss sich aus vorherigem Roleplay entwickeln. Vor einer Eskalation braucht die Gegenseite ausreichend RP- und Reaktionsspielraum — ein Konflikt darf nicht ohne diese Entwicklung direkt in eine Schießerei übergehen.
Für alles rund um Routen gelten weiterhin alle allgemeinen Regeln — FearRP, PowerRP, RDM/VDM, Schuss-Call, Baiting und das Eingreifen als dritte Partei.
AFK-Farmen ist verboten. Wer farmt, ist ansprechbar.
AFK-Spieler werden nicht ausgeraubt. Wer sich absichtlich AFK stellt, um einer Situation auszuweichen, begeht RP-Flucht.
Geld, Gegenstände oder Fahrzeuge werden nicht ohne RP-Grund verschenkt. Wer aufhört, verschenkt nicht seine Garage oder sein Konto.
Coinshop-Gegenstände werden nicht gehortet. Verschwinden gehortete Gegenstände durch einen Fehler, gibt es keinen Ersatz.
Zivilisten sind keine Gegner. Kriminelle Fraktionen und Gruppen dürfen einem Zivilisten (Spieler ohne Fraktion) nur Waffen und illegale Routen-Items abnehmen – zum Beispiel Drogen sowie Rohstoffe und Erzeugnisse aus illegalen Routen.
Bargeld und legale Gegenstände wie Repkits, Medikits, Bandagen, Werkzeuge, Essen und Trinken bleiben beim Zivilisten. Die Ausnahme für hohe Geldbeträge aus §13.6 gilt bei Zivilisten nicht.
Beschlagnahmungen durch Staatsfraktionen im Dienst sind von dieser Regel nicht betroffen.
Gründung, Größe, Bündnisse und das Warn-System.
Wer eine Fraktion gründen will, braucht 4 Mitglieder, einen eigenen Discord und ein vollständiges Fraktionskonzept. Mehr nicht.
Das gesamte Startpaket ist komplett kostenlos. Keine Coins, keine Gegenleistung, keine versteckten Bedingungen.
Ein Konzept muss folgende Punkte enthalten:
Kopierte, geklaute oder vollständig KI-generierte Konzepte werden strikt abgelehnt. Das Konzept soll zeigen, was eure Fraktion ausmacht und wie sie sich von anderen unterscheidet.
Nach der Annahme gilt eine Probephase von 2 Wochen. Bewertet werden Auftreten, RP-Qualität und ob die Fraktion zum Server passt. In dieser Zeit kann eine Fraktion bei schwerwiegenden Problemen schneller wieder aufgelöst werden.
In denselben zwei Wochen muss die Fraktion auf 8 Mitglieder anwachsen. Ihr startet mit vier Leuten — bis zum Ende der Probephase sollen es acht sein.
Wird die Marke nicht erreicht, entscheidet das Team im Einzelfall: entweder wird die Probephase verlängert oder die Fraktion wieder aufgelöst. Meldet euch rechtzeitig, wenn es eng wird.
Eine Fraktion darf höchstens 16 Mitglieder haben.
Eine Fraktion darf höchstens 3 Teammitglieder in ihren Reihen haben.
Teamler bearbeiten keine Supportfälle, an denen ihre eigene Fraktion beteiligt ist — in diesem Fall übernimmt automatisch ein anderer Teamler.
Wer eine Fraktion verlässt, erhält eine Sperre von 4 Tagen und darf in dieser Zeit keiner neuen Fraktion beitreten. Die Frist gilt auch dann, wenn die vorherige Fraktion aufgelöst wurde.
So wird verhindert, dass Konflikte und Informationen unmittelbar in eine neue Gruppierung mitwandern.
Sobald mindestens 3 Mitglieder derselben Fraktion gemeinsam an einem Regelbruch beteiligt sind, kann ein Fraktionswarn ausgesprochen werden.
| Warn | Laufzeit | Folge |
|---|---|---|
| 1. Warn | 2 Wochen | Beteiligte werden individuell sanktioniert |
| 2. Warn | 1 Monat | Individuelle Sanktionen, Fraktion unter Beobachtung |
| 3. Warn | — | Auflösung der Fraktion |
| Kein neues Großereignis vor Neustart | 30 Min. | § 5.12 |
| Geiseln pro Geiselnehmer | max. 1 | § 8.9 |
| Geisel ohne aktives RP | max. 10 Min. | § 8.10 |
| Spotter-Fahrzeuge bei Raub | max. 2 | § 8.12 |
| Wiederbelebung nach letztem Schuss | 5 Min. | § 10.5 |
| Einparken nach Verfolgung | 30 Min. | § 12.2 |
| Helikopter pro Fraktion und Situation | max. 1 | § 12.3 |
| Platte Reifen bei Verkehrskontrolle | 2 = anhalten | § 12.8 |
| Waffenruhe nach Gefecht | 3 Std. | § 14.20 |
| Ruhe nach einem Krieg | 7 Tage | § 14.21 |
| Beschwerde frühestens nach Situationsende | 10 Min. | § 14.23 |
| Sperrzone Staatsfraktion | max. 150 m · 10 Min. | § 16.10 |
| Stürmung Staatsgebäude | ab 10 Beamten · 1× täglich | § 16.11 |
Verlängerung bei mehreren Warns: Kommt ein neuer Warn hinzu, während ein älterer noch aktiv ist, wird die Laufzeit aller aktiven Warns auf die des neuesten angehoben — gerechnet ab dem Datum des neuesten Warns.
Beispiel: Zwei Warns innerhalb einer Woche bedeuten, dass beide einen Monat lang aktiv bleiben, gerechnet ab dem zweiten Warn.
Fraktionswarns sind eine reine OOC-Maßnahme des Teams und haben keinerlei Auswirkung auf das IC-Geschehen. Sie sind kein Roleplay-Ereignis, keine IC-Strafe und dürfen im Spiel nicht thematisiert werden.
Fraktionsleitungen tragen die Verantwortung dafür, dass ihre Mitglieder das Regelwerk kennen und sich daran halten.
Fraktionen dürfen untereinander IC-Bündnisse und Abkommen schließen. Jedes Bündnis muss vor Beginn bei der Fraktionsverwaltung angemeldet und von ihr genehmigt werden. Zur Anmeldung gehören mindestens: die beteiligten Fraktionen, Zweck, Art des Bündnisses und die vereinbarte Laufzeit.
Jede Fraktion darf höchstens ein aktives Bündnis haben. Mehrere Bündnisse mit verschiedenen Fraktionen gleichzeitig sind nicht erlaubt.
Bündnisse sind immer befristet. Unbefristete Bündnisse gibt es nicht. Nach Ablauf endet das Bündnis von selbst; eine Verlängerung muss erneut angemeldet und genehmigt werden.
Die Fraktionsverwaltung kann ein Bündnis ablehnen, Bedingungen festlegen oder es bei Missbrauch vorzeitig auflösen.
Unangekündigte Base-Raids sind verboten. Ein Raid auf ein Fraktionsanwesen muss vorher beim Team angemeldet werden.
Ein Terror-Status muss vor der Ausführung von der Regierung freigegeben werden. Ohne Freigabe darf kein entsprechendes Szenario gespielt werden.
Ist eine Fraktion als Terror eingestuft, darf die Polizei sofort Maßnahmen gegen sie ergreifen — einschließlich Razzien, ohne dass es dazu eines weiteren Anlasses bedarf.
Auch als Fraktion gelten alle Regeln zu FearRP, FailRP, PowerRP, Meta-Gaming, RDM, VDM, Baiting und dem Eingreifen als dritte Partei.
Fraktionen sollen Roleplay erzeugen, Geschichten aufbauen und Konflikte nachvollziehbar entwickeln — nicht möglichst viele Schießereien gewinnen oder andere Gruppierungen dauerhaft dominieren.
Niemand beauftragt eine andere Fraktion, für ihn zu drohen, anzugreifen oder Forderungen zu stellen – keine Stellvertreter-Kriege.
Es gibt zwei Arten von Bündnissen. Ein Nichtangriffspakt verpflichtet beide Fraktionen, sich während der Laufzeit nicht anzugreifen und nicht aktiv zu schädigen. Ein Verteidigungsbündnis erlaubt zusätzlich, dem Partner zu helfen, wenn er tatsächlich angegriffen wird.
Die Hilfe gilt ausschließlich der Verteidigung. Beide bleiben eigenständige, konkurrierende Fraktionen — ein Bündnis ist kein Freifahrtschein für gemeinsame Aktionen.
Greift der Partner eine dritte Partei selbst an, ist das kein Verteidigungsfall — das Bündnis darf dann nicht nachträglich als Begründung für die eigene Beteiligung dienen.
Eine Fraktion in der Aufbauphase (Probephase nach §14.3) darf nicht durch reine zahlenmäßige Überlegenheit anderer Fraktionen oder Bündnisse gezielt überwältigt werden. Sie darf nicht mit einer unverhältnismäßig großen Zahl an Spielern konfrontiert werden, wenn die Situation dadurch allein durch Masse entschieden würde.
Bündnisse dürfen nicht genutzt werden, um eine solche Fraktion durch das Zusammenlegen mehrerer Fraktionen zu bedrängen, zu überrennen oder ihr RP unmöglich zu machen.
Die Aufbauphase ist kein allgemeiner Schutz vor RP, Konflikten oder legitimen Forderungen. Konflikte bleiben möglich — auf Grundlage von nachvollziehbarem RP und mit angemessener Möglichkeit zur Reaktion. Masse ersetzt kein RP.
Bündnisse und Abkommen müssen IC nachvollziehbar ausgespielt werden. Ein rein OOC vereinbartes Bündnis oder eine kurzfristige Absprache, die nur einen spielerischen oder zahlenmäßigen Vorteil bringen soll, ist nicht zulässig.
IC-Verträge und Abkommen setzen die Serverregeln nicht außer Kraft und begründen keinen administrativen Schutz einer Route.
Mit Ablauf, Auflösung oder Entzug der Genehmigung endet das Bündnis sofort. Eine erneute Zusammenarbeit braucht eine neue Anmeldung und Genehmigung.
Verstöße können neben den üblichen Sanktionen zur Auflösung des Bündnisses und zu Einschränkungen künftiger Bündnisse der beteiligten Fraktionen führen.
Wer einer illegalen Fraktion beitritt, akzeptiert einen möglichen Blood-Out. Vorher wird klar gesagt, ob es ein normaler oder ein harter Blood-Out ist.
Nach jedem Blood-Out gilt die Fraktionssperre.
Jede Fraktion verhält sich wie ihr Vorbild: Eine Mafia tritt anders auf als eine Straßengang, Polizei und Mediziner arbeiten professionell.
Fällt eine Fraktion als Gruppe aus der Rolle, gibt es eine Verwarnung wegen unrealistischen Fraktionsverhaltens.
Wer zusammen auftritt, trägt mindestens zwei gleichfarbige Erkennungsmerkmale: ein großes (Oberteil, Hose oder Weste) und ein kleines (Tuch, Mütze oder Maske).
Fraktionsfarben tragen nur Mitglieder. Keine Fraktion besitzt eine Farbe – bei Verwechslungsgefahr unterscheidet man sich mit einem eigenen Merkmal.
Erst reden, dann eskalieren. Keine Einschüchterung mit Waffen-Kolonnen oder Helikoptern ohne Anlass.
Strafen passen zum Anlass: Bei einem kleinen Streit verliert nicht die ganze Fraktion alles. Nach einem Gefecht gilt zwischen beiden Fraktionen 3 Stunden Waffenruhe.
Ein Krieg zwischen Fraktionen wird bei der Fraktionsverwaltung angemeldet und mit einem Vertrag geregelt: Zeiten, Gebiete und Regeln.
Gekämpft wird mit dem Lagerbestand vom Kriegsbeginn. Nach dem Krieg haben beide Seiten 7 Tage Ruhe voreinander.
Jede Fraktion gibt der Fraktionsverwaltung Adminrechte auf ihrem Discord. Gebannte Spieler werden sofort entfernt.
Keine Weckrufe oder Pings für Schießereien. Ein zweiter, geheimer Discord für Absprachen ist verboten.
Bei Supportfällen mit vielen Beteiligten kommt die Fraktionsleitung mit und bringt die Clips.
Beschwerden gibt es erst, wenn die Situation mindestens 10 Minuten vorbei ist – und nur mit ungeschnittenem Video mit Ton.
Gangwar ist ein eigener Modus. Was dort passiert, wird nicht ins RP getragen.
Läuft ein wichtiger RP-Strang, wird kein Gangwar gestartet.
Wer Silent City nach außen vertritt, trägt zusätzliche Verantwortung.
Wer einen offiziellen Streamer-Status möchte, muss vernünftiges und hochwertiges Roleplay spielen und eine Vorbildfunktion einnehmen. Streamer repräsentieren den Server nach außen.
In der Stream-Beschreibung muss klar ersichtlich sein, dass auf Silent City gespielt wird.
IP-Adressen, Discord-Namen und andere vertrauliche Daten müssen im Stream zensiert bzw. geschützt werden. Support-Gespräche dürfen unter keinen Umständen gestreamt werden.
Stream-Sniping ist strengstens verboten und wird hart bestraft.
Offizielle Streamer erhalten Zugriff auf das Creatormenu. Es ist ausschließlich für Content und Roleplay vorgesehen und darf nicht dazu verwendet werden, sich selbst oder anderen spielerische Vorteile zu verschaffen.
Jede Ausnutzung des Creatormenüs oder eine Nutzung außerhalb des vorgesehenen Zwecks führt zur sofortigen Entfernung des Panels.
Keine Gambo-Zusammenschnitte und keine Videos, die andere Spieler bloßstellen. Keine Teilnahme an Formaten, in denen gegen den Server, das Team oder Spieler gehetzt wird.
Streamer sind auch für ihren Chat und ihre Moderatoren verantwortlich.
Wann das LSPD eine Fraktion durchsuchen darf, wie eine Razzia abläuft — und was für die Beamten selbst gilt.
Bei einem begründeten Verdacht auf illegale Aktivitäten kann bei einer Fraktion eine Razzia durchgeführt werden. Ziel ist es, illegale Waffen, Gegenstände und weitere verbotene Materialien sicherzustellen und die Verstöße zu verfolgen.
Eine Razzia darf nicht ohne ausreichende RP-Grundlage und nicht nur aufgrund einer Vermutung durchgeführt werden.
Ist eine Fraktion als Terror eingestuft, braucht es keinen weiteren Anlass — die Polizei darf sofort handeln.
Dem LSPD müssen vor der Durchführung entsprechende Beweise vorliegen. Sie müssen nachvollziehbar dokumentiert und in einer Akte festgehalten sein.
Das DOJ sowie die zuständige Fraktionsverwaltung können die Beweise und Akten nach einer Razzia anfordern.
Fehlen ausreichende Beweise oder die Dokumentation, hat das Konsequenzen für die zuständige Staatsfraktion — je nach Schwere des Verstoßes bis hin zum Fraktionswarn.
Im Waffenlager einer Bad-Fraktion dürfen sich maximal 10 Langwaffen und 5 Pistolen befinden.
Wird bei einer Razzia festgestellt, dass diese Anzahl überschritten ist, können die über der erlaubten Menge liegenden Waffen sichergestellt werden. Die Überschreitung kann zusätzlich nach dem geltenden Regelwerk geahndet werden.
Im normalen Fraktionslager dürfen sich grundsätzlich nur legale Gegenstände befinden. Illegale Gegenstände, Waffen oder sonstige verbotene Materialien dürfen dort nicht gelagert werden.
Werden während einer Razzia entsprechende Gegenstände gefunden, dürfen sie beschlagnahmt und als Beweismittel sichergestellt werden.
Der Bestand einer Fraktion liegt im Fraktionslager. Wer vorher von einer Razzia erfährt, räumt das Lager nicht in Kofferräume oder Privatbesitz um.
Eine Razzia läuft in fester Reihenfolge ab — jede Stufe wird eindeutig angesagt, bevor die nächste beginnt:
Verschlossene Türen, Tore, Schlösser und andere Zugänge dürfen im RP aufgebrochen werden, sofern das für die Durchführung der Razzia notwendig ist.
Alle bei einer Razzia gefundenen relevanten Gegenstände sowie die festgestellten Verstöße müssen durch das LSPD ordnungsgemäß dokumentiert werden. Festgehalten werden müssen unter anderem:
Diese Dokumentation muss auf Nachfrage durch das DOJ oder die zuständige Fraktionsverwaltung vorgelegt werden können.
Alle beteiligten Mitglieder einer Bad-Fraktion, bei denen im Rahmen der Razzia illegale Gegenstände oder andere Verstöße festgestellt werden, können nach dem geltenden Regelwerk bestraft werden.
Bei schweren Verstößen kann die maximale Haftstrafe von bis zu 90 Minuten bzw. die entsprechende Ingame-Strafe verhängt werden.
Strafen dürfen nur aufgrund tatsächlich festgestellter und dokumentierter Verstöße ausgesprochen werden.
Korruption innerhalb des LSPD oder anderer Staatsfraktionen ist strengstens untersagt. Insbesondere ist verboten:
Ein absichtliches Leerräumen oder ein schwerwiegender Missbrauch eines Staatslagers gilt als schwerer Regelverstoß. Je nach Schwere drohen ein permanenter Bann und/oder ein vollständiger Charakter-Clear.
Razzien dürfen nicht dazu genutzt werden, Fraktionen ohne ausreichende Grundlage gezielt zu benachteiligen oder unnötig zu provozieren.
Unnötige Eskalationen, unverhältnismäßiges Vorgehen und Razzien ohne ausreichende Beweislage sind untersagt.
Ein Missbrauch der Razzia-Regelung hat Konsequenzen — für den einzelnen Beamten ebenso wie für die verantwortliche Staatsfraktion.
Staatsfraktionen dürfen bei Einsätzen eine Sperrzone ausrufen – nur über eine offizielle Ansage, mit klarer Größe (höchstens 150 m) und für höchstens 10 Minuten. Danach wird sie neu angesagt.
Wer in eine Sperrzone fährt, kann ohne Schuss-Call beschossen werden.
Polizeiwache, Gefängnis oder Regierungsgebäude werden nur mit triftigem RP-Grund gestürmt – höchstens 1× am Tag, mit Ansage und erst ab 10 Beamten im Dienst.
Für eine einzelne festgenommene Person wird keine Wache gestürmt.
Alle Fristen und Grenzwerte auf einen Blick — für den schnellen Blick im Support.
| Regel | Wert | Nachzulesen |
|---|---|---|
| Reaktionszeit nach Schuss-Call | 5 Sek. | § 7.2 |
| Anvisieren statt Schuss-Call | 5 Sek. | § 7.3 |
| Gültigkeit Schuss-Call | 15 Min. | § 7.5 |
| Gültigkeit Handy-Schuss-Call | 5 Min. | § 7.7 |
| Lösegeld normale Geisel | 10.000 $ | § 8.2 |
| Lösegeld wertvolle Geisel | 15.000 $ | § 8.2 |
| Polizist als Geisel | ab 4 Beamten | § 8.3 |
| Geiselnahme bis Raubbeginn | 15 Min. | § 8.6 |
| Geiselnahme Gesamtdauer | 60 Min. | § 8.7 |
| Kampfunfähig nach Revive | 10 Min. | § 9.2 |
| Mindestalter Charakter | 16 Jahre | § 11.3 |
| Pit-Manöver-Grenze | 120 km/h | § 12.1 |
| Fahrzeugwechsel bei Verfolgung | 15 Min. | § 12.2 |
| Gruppe ohne Fraktion | max. 5 | § 5.10 |
| Jobs pro Spieler | max. 2 | § 13.1 |
| Raub-Cooldown serverweit | 60 Min. | § 13.2 |
| Raub-Cooldown pro Fraktion | 90 Min. | § 13.2 |
| Haftzeit regulär | 60 Min. | § 13.7 |
| Haftzeit Staatsbank / Razzia | 90 Min. | § 13.7 · § 16.7 |
| Fraktionsgründung | ab 4 Mitglieder | § 14.1 |
| Startpaket eingerichtet | 24 Std. | § 14.1 |
| Probephase / Aufbauphase neue Fraktion | 2 Wochen | § 14.3 · § 14.15 |
| Ziel bis Ende Probephase | 8 Mitglieder | § 14.3 |
| Fraktionsgröße | max. 16 | § 14.4 |
| Teamler pro Fraktion | max. 3 | § 14.5 |
| Aktive Bündnisse pro Fraktion | max. 1 | § 14.10 |
| Laufzeit eines Bündnisses | befristet, wie angemeldet | § 14.10 |
| Fraktionssperre nach Austritt | 4 Tage | § 14.6 |
| Frakwarn ab | 3 Mitglieder | § 14.7 |
| Laufzeit 1. Frakwarn | 2 Wochen | § 14.7 |
| Laufzeit 2. Frakwarn | 1 Monat | § 14.7 |
| Waffenlager Bad-Fraktion: Langwaffen | max. 10 | § 16.3 |
| Waffenlager Bad-Fraktion: Pistolen | max. 5 | § 16.3 |
| Teamler-Wechsel im Support | 1× pro Fall | § 3.4 |
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Regeln gelesen? Dann komm in den Discord, hol dir deine Einreise und spiel Roleplay, das anderen etwas zurückgibt.